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Schwäbischer Albverein OG. Ebersbach-Fils
Bericht Freizeitwanderung
am 13. Mai 2026
Entgegen der im Wanderplan ausgeschriebenen Tour war das
Ziel am 13.05. von den Wanderfreunden der OG Ebersbach
des Schwäbischen Albvereins der Landschaftspark Schloss
Filseck. Vom Parkplatz Charlottensee führte die
Exkursion unter Leitung von Karin und Rainer Schäfer am
Rande des Neubaugebietes Sparwiesen zunächst zum Schloss
Filseck. In dem dort angelegten Kräutergarten
begeisterten die frisch sprießenden Anpflanzungen und
die bereits blühenden Pfingstrosen. (….) Der Kräuter-
und Staudenarten wurde an der Westseite des Schlosses in
Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und
Umwelt Nürtingen-Geislingen vor einigen Jahren neu
angelegt. Die Auswahl der Pflanzen erfolgte unter
historischen, ökologischen, ästhetischen und
pflegetechnischen Gesichtspunkten(….). Weiter ging der
Weg an einer Kleingartenanlage vorbei und durch Wiesen
mit tollen Ausblicken auf die Kaiserberge. Bald schon
wurde die „bunte Kobel“ entdeckt. Das sogenannte
Kugelnest ist eine filigrane Holzkonstruktion, dessen
Inneres über eine Leiter zu erreichen ist. Einige der
Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, den Kugelraum
über eben diese Leiter zu erklimmen. Der „Schwebende
Pfad“, der ca. 400 m mitten durch einen Birkenhain
führt, war das nächste Highlight dieser Wanderung. Das
frische Birkengrün der gerade wieder erwachten Natur
begeisterte alle. Am Endpunkt der Wanderung erreichte
man den Chatlottensee, der mit seinen Seerosen, den dort
lebenden vielen Reihern und anderen Vogelarten bewundert
werden konnte. (….)Der See wurde Anfang des 15.
Jahrhunderts angelegt, vielleicht zur Fischzucht für ein
Kloster oder auch als Viehtränke. 1550 wurde er erstmals
namentlich erwähnt, damals war er der größte von
insgesamt fünf Weihern, die anderen vier wurden im Laufe
der Zeit aufgefüllt. 1999/2000 wurde er mit einem Boot
ausgebaggert, um der Verlandung zu wehren. Inzwischen
wird der Seerosenbewuchs regelmäßig gemäht und der
Schnitt aus dem See entfernt, um das Absinken
organischen Materials auf den Grund zu vermindern(….)
Ohne diese Maßnahme würde der See in absehbarer Zeit zu
einer Moorlandschaft mutieren,. Da die gesamte Tour auf
überwiegend breiten Wegen und mit wenigen Höhenmetern
verlief, waren alle nach gut 3 Stunden nicht sehr
„verausgabt“ und freuten sich auf die gemeinsame Einkehr
im nahe gelegenen Restaurant. Dort fand dieser schöne
Tag seinen fröhlichen Ausgang. Ein herzliches Dankeschön
an Karin und Rainer Schäfer, die bereits in diesem Jahr
das zweite Mal ersatzweise eine Tour für erkrankte
Wanderführer übernommen hatten.
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